Früchte aus dem eigenen Garten mit einem Dörrautomat verarbeiten

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Trockenobst und Chips hergestellt aus Obst und Gemüse haben eine immer größere Fangemeinde. Es ist ein gesunder und veganer Ersatz für alle möglichen Chips und anderen Knabberkram, den man so kaufen kann. Doch kann man sich so was auch selbst herstellen? Mit den Früchten aus dem eigenen Garten?

Ein Dörrautomat

Dörren erfreute sich im Laufe der Menschheitsgeschichte schon immer großer Beliebtheit. Und wie vieles hat auch hier die Technik der Moderne alles erleichtert.

Ein moderner Dörrautomat hat mehrere Ebenen und dort legt man die Früchte rein, die man gerne getrocknet haben möchte. Aber diese Stücke sollten sich nicht überlagern. Ist das gewährleistet, erreicht man eine exzellente Leistung.

Wie ein kleiner Backofen mit niedrigen Temperaturen als in einem echten Ofen, werden die Stücke mit Umluft getrocknet. Die Feuchtigkeit aus den Früchten entweicht und zurück bleibt das leckere getrocknete Obst, Gemüse und die Früchte.

Die Früchte der eigenen Arbeit

Einen eigenen Garten zu haben, das ist für viele ein Traum, für viele das Hobby überhaupt. Und die Produkte, die dabei anfallen, bieten sich natürlich regelrecht dazu an, gedörrt zu werden. Wieso sollte man Geld für gedörrtes Obst, Gemüse oder ähnliches ausgeben, wenn man es sich auch selbst herstellen kann und dabei auch noch sein Vergnügen findet? Früchte aus dem Garten, das ist noch immer das beste und nachhaltigste, was man konsumieren kann. Eine Wohltat für Natur und Mensch.

Kann ich so etwas gebrauchen?

Um zu ergründen, ob man solch ein Gerät braucht, sollte man sich einige Fragen stellen. Wenn ein Garten vorhanden ist, dann ist klar, dass man etwas mit seinem Obst und den Früchten aus dem Garten wie Erdbeeren oder Äpfeln etwas anfangen muss. Aber man kann sie auch einfach normal essen oder verschenken oder gar verkaufen. Schmeckt einem Gedörrtes überhaupt? Wenn ja, dann kann man sich weiter nach dem Aufwand fragen, den man daran zu investieren bereit ist. Wie oft macht man das? Und wenn man sich sicher ist, dass man es oft genug nutzen wird, auch nach der Anfangsphase, dann kann man sich fragen, wie viel Geld man gerne ausgeben möchte, denn die Preisspanne kann von 100 Euro bis zu mehreren Hundert Euro reichen.

Das Gute an einem Dörrautomat

Der Vorteil eines Dörrautomat ist mehr als Früchte aus dem Garten einer nützlichen Verwendung zuzuführen. Dieses Gerät bietet eine gesicherte Versorgung mit einem gesunden Lebensmittel. Man hat immer etwas zu Knabbern im Hause, wenn Besuch kommt und man einen Film oder ein Spiel ansieht. Abfälle fallen auch nicht so viele an, weil man die Frucht haltbarer macht, da all das Wasser entzogen ist. Und natürlich ist der Platz, den man für solch eine Maschine braucht, nicht übermäßig groß. Es ist nicht viel einnehmender als eine Mikrowelle. Also findet es wohl in jeder Küche seinen Platz.

Hat man eine eigenen Produktion von Lebensmitteln auf dem Grundstück und wenn einem Gedörrtes schmeckt, dann ist ein solcher Automat einen Blick auf jeden Fall wert und eventuell auch die Investition. Gartenfreunde können hier wirklich auf ihre Kosten kommen und auch andere damit beglücken.

Welches Obst kann im heimischen Garten gepflanzt werden?

Wenn im eigenen Garten Obst angebaut werden soll, ist es als Anfänger sinnvoll, wenn zuerst mit dem Anpflanzen von Beeren wie Erd- oder Himbeeren begonnen wird. Auch in kleinen Gärten ist Platz für einen kleinen Beerenstrauch. Ein großer Vorteil der beiden Beerenpflanzen ist, dass sie nicht sehr anspruchsvoll sind. Man kann also nicht sehr viel falsch machen. Johannis-, Erd- und Himbeeren liefern viele wertvolle Vitamine. Aber auch Apfel-, Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäume wachsen in Deutschland sehr gut. Bei einem Obstbaum muss aber immer daran gedacht werden, dass er im ausgewachsenen Zustand viel Platz in Anspruch nimmt. Wer die Obststräucher gleichzeitig für einen Sichtschutz im heimischen Garten nutzen möchte, sollte sich für Stachelbeeren oder Feigen entscheiden. Feigen haben sich in den vergangenen Jahren als heimische Obstsorte bewährt. Sie wachsen durch das Klima in Deutschland sehr gut.

Umso kürzer der Weg vom Anbau zum Teller ist, desto leckerer sind sie. Gleichzeitig leistet man beim Selbstanbau von Obst einen großen Beitrag für die Umwelt. Viele Früchte lassen sich auf der Terrasse, auf dem Balkon oder in Beeten ziehen. In kleinen Gärten sind die Erträge zwar überschaubar, aber es gibt nichts Schöneres, als eigenes Obst anzubauen und zu ernten.

Wie kann man Erdbeeren und Himbeeren anbauen?

Erdbeer- und Himbeer-Jungpflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Die Jungpflanzen sind daher das ganze Jahr erhältlich. Die beste Zeit zum Pflanzen ist aber immer dann, wenn der Boden schon etwas wärmer ist. Dadurch können die Pflanzen leichter einwurzeln. Das hat zur Folge, dass sie sich optimal gegen Wurzelkrankheiten stärken können. Himbeeren sollten immer dort gepflanzt werden, wo vorab über viele Jahre keine Himbeeren gepflanzt wurden. Ansonsten könnte es passieren, dass sich der Pilz Phytophthora im Boden entwickelt und die Jahre überdauert hat. Er würde direkt die neuen Himbeerpflanzen angreifen.

Vor dem Pflanzen von Obststräuchern ist es immer sinnvoll, dass Kompost in den Boden eingearbeitet wird. Diese organische Masse wirkt sich positiv auf den Pilzbefall aus. Sollen Erdbeeren eingepflanzt werden, muss ein sonniges Plätzchen gefunden werden. Himbeeren und Erdbeeren lassen sich auch sehr gut in einem Hochbeet einpflanzen. Dadurch können zwischen Mai und September die süßen Fruchtsorten genascht werden. In einem Hochbeet bekommen Erdbeeren viel Wasser, Wärme, einen humosen Boden und Nährstoffe. Unter diesen Bedingungen können die Beerensträucher am besten wachsen. Für eine gute Ernte sollte immer auf eine gute Bodenfeuchte geachtet werden. Nach der Ernte sollten die Sträucher einen Auslichtungsschnitt erhalten.

Wie lassen sich Früchte am besten verarbeiten?

Viele Früchte lassen sich problemlos einfrieren oder einkochen. Aber auch ein Dörrautomat ist eine gute Möglichkeit, die unterschiedlichsten Früchte verarbeiten zu können. Gedörrtes Obst schmeckt besonders fruchtig. Im Vergleich zu Produkten vom Markt, kann man sich bei einem Dörrautomat sicher sein, dass sie frei von Zusatzstoffen sind. Das Obst behält seine Rohkostqualität und kann über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Durch den Entzug des Wassers und einen hohen Anteil an Fruchtzucker ist es aber nicht für den regelmäßigen Verzehr geeignet. Das liegt vor allem daran, dass es abführend wirkt. Menschen, die einen schlechten Stuhlgang haben, sollten Dörrobst einmal testen. Es wirkt auf eine natürliche Art und Weise abführend.

Trockenobst ist eine gute Alternative zu Schokolade oder anderen Süßigkeiten. Mit nur wenigen Trockenobst Stückchen ist der Heißhunger auf Süßes schnell gestillt. Frisches selbst gedörrtes Obst schmeckt am besten. Mit einem modernen Dörrautomat funktioniert das Dörren fast automatisch. Wer regelmäßig große Mengen an Früchte verarbeiten möchte, sollte ein anspruchsvolles Gerät nutzen. Einige Geräte können zusätzlich zum Dörren von Fisch, Fleisch, Kräutern oder Pilzen verwendet werden. Die Vitamine bleiben beim Dörren enthalten und es werden keine Zusätze oder Konservierungsstoffe benötigt.

Was soll beim Anbau beachtet werden?

Wer regelmäßig Früchte verarbeiten möchte, sollte vorab einen guten Platz für den Anbau im Garten finden. Damit die Pflanzen starke Wurzeln und ausreichend Kraft sammeln können, sollten zwei bis drei Früchte mit Kompost gepflanzt werden. Damit die ersten Erdbeeren gut gedeihen und sich vermehren, sollten sie in einem Topf gepflanzt werden. Für zwei bis drei Wochen sollte dieser Topf an einen windgeschützten und sonnigen Ort gestellt werden. Danach können die Pflanzen in den Garten gepflanzt werden. Die Erntezeit von Erdbeeren dauert von Juni bis Mitte Juli. Die meisten Sorten tragen bis zu zwei Wochen lang Früchte.

Erdbeeren sollten immer mit einem Abstand zur nächsten Reihe von 80 cm gesetzt werden. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte zwischen 30 und 35 Zentimeter betragen. Das hat den Vorteil, dass beim Ernten ausreichend Platz vorhanden ist. Oftmals ist es ratsam, dass zwischen den Pflanzen etwas Stroh platziert wird. Somit wird dafür gesorgt, dass sich die Feuchtigkeit besser im Boden halten kann. Die Pflanzen sind nicht sehr empfindlich. Sie halten unbeschadet Temperaturen von bis zu -10° C aus. Je nach Pflanzenart ist die Pflanzendichte sehr unterschiedlich. In der Regel gilt, dass zwischen den Pflanzen ein Abstand von 40 Zentimeter eingehalten wird.

Quelle: https://www.saftland.com/doerrautomat/
Quelle: https://www.westfalia.de/static/informationen/ratgeber/garten/nutzgarten/obst_anbauen_und_ernten.html

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